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spleen*tandem

Wenn das Besondere im Alltäglichen sichtbar wird

Gehen ein Psychologe, eine Schauspielerin und eine Volksschülerin ins Theater. Was wie der Anfang eines Witzes klingt, war das fünfte und letzte spleen*tandem, das eigentlich ein Tridem war. Ein Tag voller Kunst, Kultur und Überraschungen.

Das heutige Tandem ist anders. Denn es handelt sich dabei im Grunde um drei Personen, die sich vor dem Festival bereits kannten. Herwig Thelen ist Psychologe und Musiker aus Graz, mit dabei ist seine Freundin Juliette Eröd und seine Tochter Emilia. Juliette ist Schauspielerin, Moderatorin und Rote-Nasen-Clowndoktorin, Emilia ist sieben und geht in die zweite Klasse Volksschule. Drei Personen, die sich sehr nahe stehen, und doch sehr verschieden sind.

spleen tandem

Herwig, Emilia und Juliette vor dem FRida & freD – Foto: Julian Strassegger

Der Festival-Tag beginnt für die drei mit der slowenischen Produktion ,,Das kleine Gelb und das kleine Blau” im FRida & freD Knopftheater. Das Stück eignet sich schon für sehr junge Zuschauer, das spleen-Programmheft empfiehlt es für 3+. ,,Das Plus hat bis oben hin keine Grenzen”, meint Herwig und deutet auf eine ältere Dame im Publikum. Und das ist keine Ausnahme, Menschen aller Altersklassen sind hier anzutreffen – die jüngeren vorne am Boden, die älteren dahinter auf den Sitzen. Auf einer Wand, die mitten auf der Bühne steht, spielt sich die Geschichte zweier Freunde ab, die Geschichte von dem kleinen Blau und dem kleinen Gelb.  Als sich die beiden eines Tages umarmen, sind sie plötzlich grün und werden von ihren Eltern nicht mehr erkannt. Erzählt wird größtenteils mit Sprache, Farbe, Licht und Musik, kleine Gesten sprechen Bände und es bleibt viel Raum für Interpretationen. Die Geschichte stimmt oft nachdenklich, bietet aber auch zahlreiche komische Momente. Obwohl sich das Stück eher an junges Publikum richtet, scheint das Gelächter der Großen zeitweise lauter zu sein, als das der Kleinen.

spleen Das kleine Blau und das kleine Gelb

Ein Farbenspiel, das Groß und Klein begeistert – Foto: Julian Strassegger

Nach der Produktion bleibt bei einem gemütlichen Spaziergang zur Festivalzentrale im Theater im Bahnhof reichlich Zeit, um das Gesehene zu besprechen. Emilia ist zufrieden, besonders gut hat ihr der Regenbogen gefallen. Herwig findet das Stück sehr gut und ist begeistert, wie wenig es braucht, um jeder Farbe einen eigenen Charakter zu verleihen. Er hält das Stück für unvorhersehbar und humorvoll. An einer Ampel meint Emilia: ,,Es ist rot!”. ,,Nicht gelb oder blau?” fragt Herwig. ,,Haben sich Kinder vorne gelangweilt?”, will er außerdem wissen. Emilia verneint.

Verrückt für alle anderen

In der Festivalzentrale angekommen, stärken sich die drei erst bei einem Mittagessen. Bis zum nächsten Stück im Tandem-Programm ist eigentlich noch genug Zeit, doch die jungen Künstler von spleen*trieb kommen mit ihrer ,,partizipativen Intervention” ,,das zebra streifen” dazwischen, an der Herwig, Juliette und Emilia außerplanmäßig teilnehmen. Ein Spaziergang führt über mehrere Zebrastreifen – es gilt, diese auf unkonventionelle Art und Weise zu überqueren. Einmal werden die weißen Streifen gemieden und nur der nackte Asphalt dazwischen berührt, dann müssen die Teilnehmer über den Zebrastreifen schleichen und ein anderes Mal auf den Streifen springen oder tanzen. Doch ,,das zebra streifen” findet nicht nur auf der Straße statt, auch in einer Schule werden die Besucher zum Mitmachen animiert.

Emilia zeigt, dass sie mehr als nur zuschauen kann - Foto: Julian Strassegger

Emilia will mehr als nur zuschauen – Foto: Julian Strassegger

Herwig gefällt, dass der Spaziergang das Besondere im Alltäglichen sichtbar macht und uns daran erinnert, dass wir achtsamer durch das Leben gehen sollten. Das kollektive Queren der Straßen auf spezielle Art und Weise bringe einen in eine eigene Welt, die für Außenstehende wie Passanten und Autofahrer verrückt wirkt. Auch Emilia hat Gefallen am Spaziergang gefunden, da sie am Geschehen mitwirken konnte.

Sommer, Sonne, Scheibenkleister

Das nächste Stück, ebenso von spleen*trieb, verspricht 20 Minuten Urlaub – ganz nach den Vorstellungen der Teilnehmer. In einem interaktiven Szenario können die Besucher selbst Teil der Geschichte werden. Ein junger Künstler erklärt, wie sich die Reisegewohnheiten der Österreicher im Laufe der Jahre gewandelt haben. Die Mehrheit fahre nur mehr auf Kurzurlaube, darum entstand die Idee, 20-minütige Urlaube anzubieten – ganz ohne Staus und Enttäuschungen. Nach einer Abstimmung steht fest: Die Reise geht an den Strand, es soll allerdings kein Erholungs-, sondern ein Abenteuerurlaub werden. Alles beginnt friedlich. Herwig, Emilia und Juliette cremen sich mit Sonnencreme ein und betreten die Urlaubssimulation. Doch es dauert nicht lange bis sich das vermeintliche Urlaubsparadies als eine stinkende und verseuchte Servicewüste entpuppt.

,,Ich wünschte, wir hätten den Winterurlaub genommen”, meint Emilia. ,,Ein romantischer Urlaub wäre sicher auch interessant gewesen. Da gehen wir dann ohne dich hin”, antwortet Herwig.

Von Teilen und Freundschaft

Anschließend geht es ins Schauspielhaus, denn dort findet die Performance ,,Ein Stück Teilen” der Wiener Theatergruppe ,,Kompanie Freispiel” statt. Darin versuchen drei Freunde, alles zu teilen – von Kleidung über Tische bis hin zu Pflanzen. Mit der Zeit gestaltet sich die gerechte Aufteilung jedoch immer schwieriger und die Freunde beginnen, Kartons zu horten, Türme daraus zu bauen und diese zu vergleichen, denn jeder möchte den höchsten Turm haben. Das Stück ist sehr fantasievoll und fesselnd inszeniert, auch an lustigen Stellen mangelt es nicht. Häufig hört man Kinderstimmen aus dem Publikum, die das Geschehen kommentieren.

Nach der Vorführung konnte die Kulisse von den Kindern betreten werden - Foto: Julian Strassegger

Eine betretbare Bühne und zutrauliche Darsteller – Foto: Julian Strassegger

,,Ungleichheit beginnt oft, wenn man beginnt, sich zu vergleichen”, meint Herwig. Er hält die Produktion für eine schöne Parabel auf erfreulich hohem Niveau, die zeigt, dass das Teilen schöner ist als das Besitzen. ,,Genau, denn wenn man teilt, haben beide was!”, stimmt Emilia zu. ,,Ich hab’ diesen ganz gemein gefunden, der sich eine große Mauer gebaut hat.” Juliette meint dazu: ,,Es ist super, wie man spürt, wie emotional die Kinder die Ungerechtigkeiten wahrnehmen.” Ihr gefällt der Aufbau des Stücks und dass sofort klar ist, worum es darin geht.

 

Erwachsene können Autofahren

Mit einem multimedialen, interaktiven Rollenspiel geht der Festival-Tag für Herwig und Emilia zu Ende, Juliette hat bereits nach ,,Ein Stück Teilen” den Heimweg angetreten.  In ,,Konferenz der wesentlichen Dinge” der deutschen Performancegruppe pulk fiktion sitzen 20 Menschen aus den verschiedensten Altersgruppen um einen hell erleuchteten Tisch, rundherum herrscht Dunkelheit. An jedem Platz befindet sich ein Lautsprecher, über den später Anweisungen, Vorschläge, Fragen und Informationen gehört werden können, und zwei Knöpfe, mit denen geantwortet und abgestimmt werden kann. Ein Knopf ist grün, der andere rot. Zu Beginn stellt eine Stimme Fragen – wie alt bist du? Hast du dir dein Frühstück heute selbst gemacht? Leben deine beiden Eltern noch? Dann folgen Regelvorschläge, die innerhalb dieses Raumes gelten würden und von den Teilnehmern akzeptiert oder abgelehnt werden können. Jede Stimme zählt dabei gleich, egal ob der Teilnehmer acht oder 80 ist. Es kommt zu Diskussionen. Soll jeder selbst entscheiden dürfen, ob er Alkohol trinkt oder nicht? Wann ist man ein Kind? Und wann ist man erwachsen? Einer sagt, man ist erwachsen, wenn man 18 ist. Jemand meint, erwachsen zu sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Ein anderer sagt, man ist erwachsen, wenn man mit einem Auto fahren kann. Oder einem Traktor. Auch wenn nicht jede Frage eindeutig beantwortet werden kann, so zeigt das Rollenspiel einerseits eindrucksvoll, wie sehr die Meinungen der Menschen auseinandergehen, andererseits aber auch, wie völlig fremde Menschen sachlich diskutieren und vielleicht sogar einen Konsens finden können.

Emilia hat dieses Stück am besten gefallen. Auf die Frage, was ihr daran denn speziell gut gefallen hat, sagt sie nur: ,,Alles!”. Auch Herwig ist zufrieden, er meint, dass man sich in einer sehr unerwarteten Situation befindet, in der man sich trotz der vielen fremden Menschen wohlfühlen kann. Sehr berührend findet er, dass nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder zu Wort kommen. Für eine Lieblingsperformance kann er sich allerdings nicht entscheiden, die Vielfalt an Stücken ist das, was das Festival ausmacht. Auf jeden Fall sind sich alle einig, dass ihnen der heutige Tag gut gefallen hat. Die Stücke seien mutig und poetisch gewesen, haben überrascht, zum Nachdenken angeregt und zum Lachen gebracht. Am Sonntag endete somit das Projekt spleen*tandem, das Menschen einander und dem Theater näher gebracht hat. Am Montag endet spleen*graz, das in zwei Jahren hoffentlich wieder liebevolle und hochwertige Theaterproduktionen aus ganz Europa nach Graz bringen wird.

Bernd und Gerti sitzen bei einem Kaffee und lachen

Ein Tag – Viel Theater

Gerti ist Sommelière und arbeitet in einer Vinothek, mit Theater hat sie eher wenige Berührungspunkte. Bernd hat Kunstgeschichte studiert und arbeitete lange Zeit als Theaterkritiker. Am dritten Tag des spleen*graz besuchen sie das Festival als Tandem und sehen sich humorvolle, experimentelle, aber auch sehr berührende Stücke an.

Das erste Stück des Tages trägt den klangvollen Titel „Onbekend Land“ und wird im Kristallwerk aufgeführt. Es erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in dem titelgebenden unbekannten Land ankommt und dort auf Sprachbarrieren und andere Hindernisse trifft. Auf einer abstrakten Ebene thematisiert „Onbekend Land“ somit die Erlebnisse von Flüchtlingen und deren Ankunft in einem fremden Teil der Welt. Dabei wird dem Publikum die Thematik zu keinem Zeitpunkt auf die Nase gebunden, das unbekannte Land erzählt seine Geschichte sehr subtil. Zudem überzeugt es die Zusehenden mit epochaler Live-Musik und tollen Lichteffekten. Auch Gerti, die diese Aufführung noch ohne Bernd besucht, der erst bei der zweiten Vorführung zu ihr stoßen kann, zeigt sich ebenso wie der Rest des Publikums begeistert: „Die Musik hat mich fasziniert“.

Erinnerungen in der Box

Als Gerti im Theater am Ortweinplatz ankommt, wo sie das nächste Stück „Museum of Memories“ besucht, trifft sie nun erstmals auf Tandempartner Bernd, der gerade in Graz eingetroffen ist. Zeit für ein kleines Kennenlerngespräch bleibt ihnen aber nicht wirklich, denn schon beginnt die Vorführung. Gemeinsam mit den anderen Zusehern sitzen die beiden in einer großen Box. In dieser erzählen die Schauspieler, auf engstem Raum, eine berührende Geschichte über die Erinnerungen, die mehrere Menschen an einen jungen Mann haben, der sich das Leben genommen hat. Sein Bruder erinnert sich an das gemeinsame Fußballspielen, die Nachbarin hat ihn als aufgeweckten Buben im Kopf, der gerne ihre Muffins gegessen hat. Obwohl das Thema von „Museum of Memories“ sehr ernst ist, sind die einzelnen Erinnerungen meist humorvoll erzählt, ohne dabei jemals in Klamauk oder Blödelei auszuarten. Durch die Intimität, die in der Box zwischen Darstellern und Publikum erzeugt wird, und die unglaubliche Energie mit der die Schauspieler ihre Rollen verkörpern, geht einem das Geschehen in einigen Szenen sehr nahe. Gegen Ende fließen bei manchem erwachsenen Zuseher Tränen. „Museum of Memories“ ist ein Stück das, vor allem auf emotionaler Ebene, Wirkung zeigt. „Man war einfach mitten drinnen im Geschehen und hat das Stück auch emotional stark gespürt“, findet Gerti. „Das ist ein direktes, emotionales Spiel, das ein sehr ernstes Thema behandelt, aber das auf eine Art macht, die einen sehr ergreift und traurig macht. Aber man geht trotzdem raus mit einem Gefühl von Leichtigkeit“, resümiert Bernd.

Gerti und Bernd stöbern in der Gallerie von "Museum of Memories"

Nach der Vorstellung verwandelt sich die Box in eine Galerie, in der das Publikum in Errinerungen stöbern kann – Foto: Julian Bernögger

Bananen aus dem IPad

Während sich das Tandem aufmacht, um sich in der Festivalzentrale beim Mittagessen zu stärken, erzählt Bernd von seiner Tätigkeit als Theaterkritiker und wie man zu diesem Beruf kommt, im Gegenzug berichtet Gerti von ihrer Arbeit und dem Leben in der Südsteiermark. Die Beiden verstehen sich gut, sind sich auf Anhieb sympathisch. Nach dem Essen und einer verdienten Pause, startet der Nachmittag mit der dritten Vorstellung des Tages im Knopftheater des Kindermuseums FRida&freD. „Aipet“, richtet sich, im Gegensatz zu den vorherigen Vorstellungen, vorrangig an ein junges Publikum. Zwei Darsteller vermischen klassischen Slapstick mit moderner Technologie, beispielsweise wird eine Banane aus dem titelgebenden IPad gezaubert und eine virtuelles Ping-Pong Match gespielt. Dem jungen Publikum gefällt „Aipet“, ein gewisser Charme ist dem Stück nicht abzusprechen. Auf dem Weg zurück in die Festivalzentrale, wo es mit Stück Nummer Vier weitergeht, diskutieren Bernd und Gerti noch darüber, ob sich hinter dem Klamauk von „Aipet“ eine Geschichte über Freundschaft verbirgt, oder ob es sich um bloße Unterhaltung handelt. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen.

Ein mystischer Unterwasserspaziergang

Richtig schlau werden Gerti und Bernd auch aus der nächsten Vorstellung nicht, aber das macht nichts, denn die spleen*trieb Vorführung „Abtauchen“ entführt das Publikum in eine mystische Unterwasserwelt mitten in Gries. Ausgestattet mit Warnwesten macht sich das Tandem auf den Weg. „Abtauchen“ ist ein Theater, das in Form eines Spazierganges entlang der Elisabethinergasse stattfindet. Das Publikum wird von wunderschön singenden Darstellerinnen von einer Station zur nächsten geführt, wobei an jedem Halt ein Teil der Geschichte erzählt wird. Das Einsetzen der Dunkelheit, die tanzenden Akteurinnen, die den Weg begleiten, sowie die als Fischer verkleideten Erzähler, sorgen dafür, dass „Abtauchen“, den Zuseher in seinen Bann zieht. Selbst Passanten und Autofahrer können sich der magischen Atmosphäre, die das Stück erzeugt, nicht entziehen. Auch Theaterkritiker Bernd zeigt sich von „Abtauchen“ begeistert: „Das Stück hat mich sehr bewegt, zum einen aufgrund der Texte, die die jungen Erwachsenen selbst geschrieben haben und zum anderen aufgrund der ganzen performativen Inszenierung dieser Nachtwanderung.“

Für den Spaziergang "Abtauchen" erhält das Publikum Warnwesten

Für “Abtauchen” wird das Publikum mit Warnwesten ausgestattet – Foto: Julian Bernögger

Vor der letzten Aufführung geht es noch einmal zurück in die Festivalzentrale, Gerti und Bernd müssen sich nach dem kalten Spaziergang ein klein wenig aufwärmen. Außerdem wird beim Abendessen über den bisherigen Tag resümiert: „Normalerweise gehe ich wo hin und sehe mir ein Stück an, dann beschäftige mich damit. Heute war das schon recht viel, aber es war für mich sehr positiv das mal zu erleben“, sagt Gerti. Enttäuscht sind die beiden lediglich davon, dass es kein eigenes Theater der Veranstalter gibt: „Eigentlich wäre es wichtig, dass sich die Gastgeber präsentieren und eine eigene Arbeit zeigen und ich glaube man verbaut sich da etwas, wenn man darauf verzichtet.“, sagt Bernd.

Männer und die Mafia

Zum Abschluss des Tages besuchen Bernd und Gerti „Die Paten“ im Schauspielhaus. Die Protagonisten Frank und Alper sind begeisterte Fans des Films „Der Pate“. In dem Theaterstück diskutieren die beiden, anhand von Beispielen aus dem Film, über Vorbilder und die Rolle des Mannes in der Familie, über Berufswünsche und Zukunftsaussichten und darüber, wie der Pate als Remake in Berlin aussehen würde. Die Geschichte rund um den Schüler und den Theaterproduzenten unterhält mit sehr vielen Anspielungen auf den Film und einer tollen Performance der Schauspieler, sowie einem ordentliche Schuss Humor, ohne dabei verkrampft auf lustig zu machen. Auch dem Tandem gefällt das Stück, Bernd war vor allem von der Darstellung der verschiedenen Charaktere und der Aufmachung des Stückes anhand von Szenen aus dem Film beeindruckt.

Das Experiment Tandem geht auch am dritten Festivaltag voll auf. Das Duo Gerti und Bernd passt, trotz unterschiedlicher Theatererfahrung, gut zusammen und auch die Stücke gefallen den beiden durch die Bank. Das unbestrittene Highlight des Tages ist dabei ganz klar „Museum of Memories“: „Es waren alle Stücke sehr gut, aber im Großen und Ganzen hatte Museum of Memories die stärkste emotionale Wirkung auf mich“, resümiert Gerti den Tag. Nach elf Stunden, fünf besuchten Vorstellungen und einem tollen Tag beim spleen*graz, verabschieden sich Gerti und Bernd voneinander, man ist sich einig, dass es ein toller Festivaltag war.

Verschieden Karten auf einem Festivalprogramm

Fünf Vorstellungen in elf Stunden – Foto: Julian Bernögger